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Preis für "Mirandolina"

Eine Theater-AG des Gymnasiums Goetheschule Hannover wagt sich mit "Mirandolina" an die hohe Kunst der Commedia dell‘ arte. Mit der Neuinszenierung von „La Locandiera“ von Carlo Goldoni von 1752 gelingt den Schülern um Regisseur Holger Warnecke eine überzeugende Darbietung ihres schauspielerischen wie musikalischen Talents.

© Kai Kämmerer
© Kai Kämmerer
© Kai Kämmerer

Die Geschichte um die begehrte Wirtin Mirandolina und ihre Verehrer zeichnet sich durch eine sehr körperliche Spielweise, selbst komponierte Live-Musik, poppige Videos sowie handgemachte Kostüme und grell geschminkte Masken aus. Rund 220 Probenstunden investierten die Darsteller – zusätzlich zu Unterricht und Abiturvorbereitung. Für die zehn musikalischen Einlagen lernten alle Spieler unter der Leitung des Musikers Julius Martinek neue Instrumente und eigenwillige Spieltechniken.

„Theater mit professionellem Anspruch, von den Schülern auf einem hohen künstlerischen Niveau eindrucksvoll umgesetzt“, lobt die Jury das Projekt.

Positiv gewertet wurde die Zusammenarbeit mit Studierenden und Absolventen des Studiengangs Darstellendes Spiel der Leibniz Universität Hannover, der Hochschule für Mode und Design, professionellen Lichtdesignern und mit dem Studienseminar Hannover zur Ausbildung von Gymnasiallehrern, die den Schülern ermöglichte, sich kreativ weiterzuentwickeln. So konnte eindrucksvolles und innovatives Gegenwarts-Theater am Gymnasium Goetheschule entstehen.

Das Projekt erhielt einen der drei mit 3.333,- Euro dotierten Preise.