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2. Preis für "Der Schatz von Barsinghausen"

Während der 40-Jahr-Feier der Goetheschule KGS Barsinghausen im Juli 2015 fiel der Startschuss für ein ganz besonderes Landschaftstheater-Projekt, das die Schule das ganze Schuljahr über in Atem hielt: „Der Schatz von Barsinghausen“. An der Umsetzung waren etwa 190 Schülerinnen und Schüler, eine sechsköpfige Planungsgruppe, zehn Lehrkräfte, zwei Honorarkräfte und das Niedersächsische Staatstheater Hannover als Kooperationspartner beteiligt.

Worum geht es in dem Stück: Die Bewohner Barsinghausens sind unzufrieden. Ihre negative Ausstrahlung beeinflusst schon den ganzen Kosmos. Eine Delegation von Außerirdischen beschließt einzugreifen und landet mit dem Raumschiff in Barsinghausen. Ein Gerücht wird in die Welt gesetzt. Plötzlich befinden sich alle Barsinghäuser auf einer wilden Schatzsuche und der Frust ist verflogen.

Die Großinszenierung wurde im April 2016 als mehrstündiges Open-Air-Spektakel auf dem Zechengelände in Barsinghausen umgesetzt und dreimal mit viel Publikum und guter Resonanz aufgeführt. Unter der Leitung des Regisseurs Arnd Heuwinkel und gemeinsam mit ihren Lehrern erarbeiteten die Schüler Szenen und Texte. Auf vielfältige Weise wurden Bürger und Initiativen aus Barsinghausen eingebunden.

Landschaftstheater in Barsinghausen© Antje Huge
Interview bei der Preisverleihung© Helge Krückeberg

„Ein aufwändiges und gelungenes Kulturprojekt, das nicht nur die Schule mit allen Fachbereichen, sondern ganz Barsinghausen in Bewegung versetzt hat“, befand die „KulturKometen“-Jury. Sie lobte insbesondere die vielfältigen Aktionen, mit denen Barsinghäuser Bürger in das Projekt einbezogen wurden und die fruchtbare Kooperation der Kulturschule mit dem Niedersächsischen Staatstheater Hannover.

Für das Projekt erhielt die Goetheschule KGS Barsinghausen einen 2. Preis mit 2.500,- Euro zugesprochen.

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